Vorträge 2014

Archäologie der Shirak-Ebene und angrenzender Gebiete (NW-Armenien)

Das deutsch-armenische Kooperationsprojekt: „Archäologie der Shirak-Ebene und angrenzender Gebiete (NW-Armenien)“ Ein Streifzug durch die Grabungs- und Forschungsergebnisse der letzten Jahre. Website zum Projekt: www.shirak-armenien.org Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Republik Armenien und dem Land Sachsen-Anhalt finden seit 2009 Grabungen unter der Leitung des Referenten im nordwestlichen Armenien statt. Einen Schwerpunkt bildet die Siedlung Azatan und ihr Umfeld in der Shirak-Ebene, wo sich der Übergang von der Mittleren zur Späten Bronzezeit exemplarisch für weite Teile Transkaukasiens untersuchen lässt: große, reich ausgestattete Kurgane als Hinterlassenschaft einer nomadisch lebenden Gesellschaft werden von so genannten zyklopischen Festungen abgelöst. Die Grabungen zielen auf eine Erklärung für das plötzliche Auftauchen der Festungen und zugehörigen Siedlungen. …

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Archäologie der Kolonisation: Die Minoer im Urlaub

„Archäologie der Kolonisation: Die Minoer im Urlaub“ Die letzten Jahre erbrachten eine Fülle an neuen Informationen zu dem Übergang von der Mittelbronzezeit zur Spätbronzezeit in der östlichen Ägäis wie auch an der gegenüberliegenden Küste Westanatoliens. Der Vortrag wird sich vor allem auf die nordöstliche Ägäis konzentrieren. Präsentiert werden neue Argumente von den Inseln Samothrake, Imbros, Tenedos, Lesbos, Lemnos und Chios, vor allem solche, die sich mit der sogenannten Minoisierung verbinden lassen. Dieser Begriff erfuhr in den letzten Jahren einen Schub an Popularität. Es soll deswegen eine genauere Definition versucht und dabei vor allem analysiert werden, wie sich dieser Prozess in den archäologischen Funden und Befunden niederschlägt. Klar ist mittlerweile, dass …

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Die nordöstlichen Anrainer von Urartu. Die schriftlichen Quellen und ihre Probleme

„Die nordöstlichen Anrainer von Urartu. Die schriftlichen Quellen und ihre Probleme“ Der Vortrag bietet eine historisch-geographische Skizze der in der Fachliteratur oft vernachlässigten Region nordöstlich von Urartu anhand der schriftlichen Quellen und damit Anknüpfungsmöglichkeiten zu den lokalen archäologischen Forschungen. Dem forschungsgeschichtlichen Überblick folgt die Besprechung der Quellenlage (es stehen vor allem urartäische und neuassyrische Quellen zur Verfügung). Nach einer methodologisch orientierten Diskussion beider Themen werden die in den schriftlichen Quellen erwähnten Entitäten (u.a. Etiuni, Eriahi, Išqigulu, Guriania) ausführlich erörtert: Wie und wo kann man sie lokalisieren, wenn überhaupt? Erlauben die meist toposartigen Belege dieser Entitäten, etwas mehr als die bloßen Namen über diese Region zu erfahren – z. B. die …

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c/o MLU Halle-Wittenberg
Institut für Kunstgeschichte und
Archäologien Europas
Seminar für Klassische Archäologie
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