Das frühe Christentum an der Westküste des Schwarzen Meeres und im anschließenden Binnenland: Historische und archäologische Zeugnisse

von: Manfred Oppermann (Langenweißbach 2010)
363 Seiten, 98 Tafeln, Preis 82,00 € (Preis für ZAKS-Mitglieder 61,00 €)

Band 19 der ZAKS-Schriftenreihe » bestellen «

Mit dieser Publikation wird erstmals in der internationalen Forschung eine komplexe Darstellung der Geschichte und der archäologischen Zeugnisse des frühen Christentums an der rumänischen und bulgarischen Schwarzmeerküste und im anschließenden Hinterland gegeben. Es handelt sich dabei um eine alte Kulturregion des südosteuropäischen Raumes, die gleichzeitig enge Beziehungen zumband_19_img benachbarten Kleinasien hatte. So fand schon hier relativ früh das Christentum Eingang. Die zeitliche Grenze der Untersuchungen bildet das frühe 7. Jh., da durch die weitgehende Aufgabe des Donaulimes und die massive Slawenansiedlung zu jener Zeit ein deutlicher Einschnitt gegeben ist, wenngleich für die Regionen südlich des Balkans diese Ereignisse weniger gravierende Folgen hatten. Behandelt werden die für diesen geographischen Raum relevanten politischen und kirchengeschichtlichen Prozesse, die Kirchenbauten und ihre Ausstattungen sowie die verschiedenen Zeugnisse mit eindeutig christlichem Aussagegehalt.

Inhalt

  • Vorwort
  • I. Grundzüge der politischen und administrativen Entwicklung – Christentum und Kirche
    • 1. Die Zeit bis zu Konstantin dem Großen
    • 2. Die Zeit von Konstantin dem Großen bis zum Tode Theodosius I.
    • 3. Vom Ende des 4. Jhs. bis zum Regierungsantritt Anastasius I.
    • 4. Die Zeit von Anastasius I. bis zum Ausgang der Regierungszeit Iustinians I.
    • 5. Vom Tode Iustinians I. bis zur weitgehenden Aufgabe des Donaulimes
  • II. Sakralarchitektur
    • 1. Scythia Minor
    • 2. Östliche Regionen von Moesia Secunda
    • 3. Haeminontus innerhalb der bulgarischen Landesgrenzen unter Einschluss von Kabyle
    • 4. Mensaplatten – Ciboria – Ambone – Schranken
    • 5. Allgemeine Betrachtungen zum Kirchenbau im Untersuchungsgebiet vom 4. bis zum frühen 7. Jh.
  • III. Grabdenkmäler, Nekropolen und Grabanlagen außerhalb von Kirchenbauten
    • 1. Scythia Minor
    • 2. Östliche Regionen von Moesia Secunda
    • 3. Haemimontus innerhalb der bulgarischen Landesgrenzen unter Einschluss von Kabyle
    • 4. Allgemeine Betrachtungen zu Grabdenkmälern, Nekropolen sowie Steinkreuzen
  • IV. Einzelgegenstände
    • 1. Reliquiare und Eulogia-Ampullen
    • 2. Tönerne Becken von Galata, Slava Rusa und Beroe
    • 3. Thuribula
    • 4. Patene des Bischofs Paternus von Tomis
    • 5. Hortfunde von Metallgegenständen aus dem Untersuchungsgebiet
    • 6. Verschiedene Gefäße aus Stein, Ton und Bronze
    • 7. Leuchter und Lampen
    • 8. Gefäßkeramik
    • 9. Trachtenelemente mit christlichen Symbolen und Verwandtes – Kreuzencolpia – Medaillons – Amulette
  • 98 Tafeln